Hermine


 


 

 

Sehr geehrte Mitglieder der Bundesregierung Deutschlands,
Sehr geehrte Bürger dieses Landes,
Hallo Welt,

 


 

Corona, was für ein Wort! Eingeschlagen in eine wunderbar funktionierende Demokratie, in der ein freies Leben möglich war. Eingeschlagen in ein Land, das sich immer wieder wandelte, entwickelte, das ich liebe. Und nun?

Meine ersten Zeilen in diesem Brief nutze ich, um meine Dankbarkeit auszusprechen. Ich danke den Abgeordneten und Ministern aus ganzem Herzen für ihr besonnenes Handeln, für ihre Umsicht, Weitsicht und ihre Großzügigkeit! Ohne Ihre Maßnahmen hätten viele Unternehmen und Künstler sehr schnell vor dem Abgrund gestanden. Die Verbreitung der Angst wurde minimiert.

All das gelang jedoch nur, weil ein großer Teil der Bevölkerung einsichtig diese Maßnahmen mitgetragen hat, sie berücksichtigte und einhielt. Was war der Grund? War es Angst oder Einsicht?

Ja, wir Menschen haben Angst. Wenn die Angst jedoch uns hat, dann sollten wir sehr achtsam werden und hinschauen! Sobald wir uns von der Angst beherrschen lassen, sperren wir uns selbst ein und aus ihr heraus jeden Mitmenschen. Wir empfinden eventuell Angst vor Krankheit und Tod und diese Angst hält uns beständig fest in der Suche danach, genau das zu verhindern. Heute sind wir an einem Punkt angelangt, an dem wir nicht einmal bereit sind einen Menschen sterben zu lassen, wie uns die moderne „Medizin“ offenbart. Wir Menschen müssen Patientenverfügungen verfassen, um ein Grundrecht einzufordern. Nämlich das Grundrecht sterben zu dürfen, wenn es an der Zeit ist. Ansonsten werden wir mit sämtlichen Tricks, die die Apparatemedizin bereithält zum „Weiterleben“ und manchmal zum Dahinvegetieren gezwungen.

Die Angst vor einer Pandemie zwingt viele von uns zum Untätigsein. Sie lässt uns innehalten. Aus meiner Sicht sogar begrüßenswert, denn wer schaut im normalen Arbeitsalltag schon in sein Innerstes? Wer nimmt sich hin und wieder diesen Moment, diese Minuten der Betrachtung?

Die Maßnahmen unserer Bundesregierung trug ich bisher mit, aus Einsicht und Rücksicht auf andere Menschen. Aber ich bin auch Mensch, ich liebe und möchte meine Liebe leben! Dazu gehört, dass ich mich unterhalten kann mit Menschen, die mir ihr Gesicht zuwenden, ohne Maske. Ich möchte ihre Gesichtszüge sehen, möchte ihr Lachen oder ihre Traurigkeit wahrnehmen, möchte sie umarmen, ihnen Trost und Zuversicht schenken, möchte ihr Strahlen sehen, wenn sie glücklich sind. Hinter einer Maske kann ich das nicht und ich möchte mich nicht hinter einer Maske verstecken. Und zwar aus genau diesen Gründen.

Ich bin nicht bereit eine Maskenpflicht mitzutragen und ich bin nicht bereit dauerhaft die Einschränkungen hinzunehmen, die zur Zeit angeordnet sind. Ich fürchte weder Krankheit noch Tod. Ich bin lebendig und muss diese Lebendigkeit leben.

Es ist an der Zeit, dass wir endlich wach werden! Wenn die Gerüchte stimmen, dass das Virus in einem Labor verändert wurde, ist das eine Ungeheuerlichkeit, die mich wütend macht, die mich empört! Was glauben diese Wissenschaftler, wer sie sind? Wenn sie sich dann noch hinstellen und zu behaupten wagen, dass sie für die Sicherheit in ihrem Labor garantieren können, dann frage ich mich, ob das an Hochmut grenzt?

Und eine andere Frage treibt mich um: Was ist, wenn die Aussage eines Pathologen der Wahrheit entspricht. Seine Obduktionen offenbarten, dass ausschließlich Personen mit schwerwiegenden Vorerkrankungen an der zusätzlichen Infektion mit dem Virus starben. Was ist, wenn dieses Virus ihnen nur einen langen Leidensweg verkürzt hat?

Wenn uns Corona nicht endlich zum Umdenken auf ganzer Linie bewegt, was dann?

Wir haben diese Welt schamlos ausgebeutet. Es wurden Billigprodukte auf den Markt geworfen, die nach kurzer Zeit unsere Müllhalden füllen. Wir glauben, Gott ein Schnippchen schlagen zu können, in dem Tiere geklont werden, in dem unsere Kinder nicht mehr in Liebe gezeugt, sondern im Reagenzglas erschaffen werden. Wir ziehen kaum ethische oder moralische Grenzen, nehmen uns selbst nicht zurück, jeder Wunsch muss erfüllt werden, selbst Kinder noch im hohen Alter zu gebären. Keine natürlich erschaffene Grenze ist uns zu hoch, um darüber hinaus zugehen. Wir sind kaum bereit etwas als gegeben hinzunehmen, es einfach anzunehmen, so wie es ist. Gegen alles wird angekämpft, unterdrückt und übergangen. Koste es was es wolle. Und wenn es das Leben dieses wunderbaren Planeten ist.

Aber genau das ist der Irrtum! Es wird nicht das Leben dieses Planeten kosten, sondern das der Menschheit.

Wir sollten endlich Krankheit und Tod akzeptieren so, wie sie uns begegnen. Wir sollten endlich anfangen zu leben ohne Maske und unsere Ängste überwinden, sie hinter uns lassen. Lasst uns unsere Mitmenschen in die Arme nehmen und denen, die unter ihrer Trauer leiden Trost spenden, lasst uns die Hände derer greifen und streicheln, die auf dem Sterbebett liegen, lasst uns ihnen sagen, dass wir sie lieben und nicht vergessen werden. Lasst uns lebendig sein und voller Zuversicht dieses Leben leben, selbst unter der Gewissheit, dass der Tod nach uns greifen wird, denn wir werden ihn nicht verhindern.

 

Herzlichst Hermine P. May 


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